Synthesized answer
The brothers in the text reject "Markte kaufen von den richtigen Begriffen" and instead follow "der eignen Seele Flüstern" [1]. "Richtigen Begriffen" appear to be external, established concepts and societal norms, as the brothers also reject adopting any "Gesetz und keine Sitte" (law and custom) [1]. The "Seele Flüstern" (soul's whisper) represents an internal, personal guide, as they listen to it while wandering and contemplating in nature [1].
This choice dictates their relationship with truth, community, and identity. By following their internal whisper, they create their own distinct way of being, with their "eigne Art und anders ihre Sprache" (own kind and different their language) [1]. This leads to their separation from the community, as they are "getrennt von allem Volk" (separated from all people) and are considered "fremde unwillkommne Gäste" (strange, unwelcome guests) when they occasionally interact with others [1, 3]. The community perceives them as different and lacking something essential, taking offense at their ways [3]. The text does not explicitly detail their relationship with truth beyond their adherence to their internal guidance.
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From the book
Und in dem Andern zündete das Wort, und also machten sie sich auf, und wo am stillsten war ein Tal, und wo am lauschigsten sich fügeten die Berge, da wählten sie ihr Heim und baueten ein Jeglicher sein Haus von hüben und von drüben an dem klaren Brunnen. Und allda lebten sie getrennt von allem Volk und gingen nicht zu opfern bei der Brüder Göttern, und gingen nicht zu Markte kaufen von den richtigen Begriffen, und wenn die Andern sangen, sangen sie nicht mit. — — Und legten einen Balken vor denWeg und sperreten mit Schloß und Riegel wohl das Tal und nahmen kein Gesetz und keine…
Und es begann und sprach der Bruder mit verstellter Stimme: »Wohlan, nun dünket mich's genug, und nun, vielleicht, so Dir es angenehm, so laß uns wiederkehren.« Doch während er so sprach, da lauschte sie; und über eine Zeit so hub sie an und fragete und sprach mit Stau* nen: »Was ist das für ein Ton wie Orgelklang und ist es auch der Wind, der also aus der Tiefe rauscht und brauset?« Und ungern hörte Der das Wort und wich der Frage aus und suchte wie er sie von hinnen bringe mit verborg« nem Willen. Doch sei es, daß er völlig nicht vermochte zu beherr* sehen seinen Blick und sei…
Und ward daraus ein gegenseit'ges Mißverhältnis hin und her, und es geschah, wenn ab und zu ein Zufall oder auch geselliges Verlangen sie verführte in der Brüder Kreis, so stockte allsofort das Spiel und wurde stumm das trau* liehe Gespräch — und fanden keinen Platz und paßten nirgends hin und waren allerorten fremde unwillkommne Gäste. — Und Abends, wenn sie gleich den Andern auf der großen Straße sich erlabten an der sommerlichen Luft, da saßen vor dem Tor die Ältesten des Volks im Sonnenschein und flüsterten und sprachen Einer zu dem Andern mit Behagen: »Von wannen kommen Die?…
nicht, wie Andre pflegen, wegen meines schönren Rocks mißachten, die ich Briäder einst genannt zu Zeiten, da mein braverVaterlebte.welcherselbstwieichund ihr, nicht mehr, nicht minder zog im braunen Kleid bescheiden und gerecht mit Pflug und Egge auf den harten Acker. Und drum so tretet fröhlich in den Garten, schreitet frisch und keck geraden "Weges fort, bis daß ihr kommet zu dem Marmormanne mit der Keule, wo sich kreuzen die verschiednen Gänge. Allda haltet still und über kur# zem wird der König selbst erscheinen, wandelnd Arm in Arm mit einem seiner Freunde.« Und Jene folgeten…
Und nun wofern Du mich gehöhnt und auch getreten laut dem Willen Deines Wortes, wohl, so war es eines Bruders Tritt und Hohn, von jenen, die nicht schmerzen, also daß ich flehe, daß mir ewig Gott gestatten möge mit dem Hohn und Tritt den Bruder.« Und über dieser Stimme lebenswahrer Ähnlichkeit und Treue wurde bitterer des Königs Sehnsucht, also daß er rief und jammerte und schrie in seinen Träumen: »In Wahrheit, dies ist meines Bruders Rede, dieses seiner sonderbaren Stimme wohlbekannte heimische Betonung. Und nun wofern ich's nicht verwehrt durch meine nie* derträchtige…
More questions about this book
- Spitteler titles his work "Ein Gleichnis" (A Parable). If you were to explain the core lesson or insight this parable aims to convey about individuality versus societal conformity to someone unfamiliar with the text, what specific actions of Prometheus and Epimetheus would you use to illustrate that point?
- Spitteler's preface mentions his book was ignored because it was "nicht ratsam, jung zu sein unter den 'Alten'" and "ein Idealist wahrhaft zu sein" was not forgiven. How might Spitteler's personal experience of being an unacknowledged idealist, as described in the preface, directly inform or parallel the narrative of Prometheus and Epimetheus's isolation and the villagers' reaction to their uniqueness?
- Prometheus motivates their separation by claiming they will "nimmer spüren adeliges Glück und seelenvolle Schmerzen!" if they follow the common path. What does this statement suggest about his definition of a truly lived life, and how do the contrasting concepts of "adeliges Glück" and "seelenvolle Schmerzen" challenge or redefine conventional notions of happiness?
- Prometheus and Epimetheus deliberately cultivate differences, even going so far as to say "r" where others say "l" and bowing backward. Explain why these seemingly trivial acts of defiance, alongside more significant rejections of custom and law, ultimately lead to their being "fremde unwillkommne Gäste" rather than respected innovators or leaders in their community.