Prometheus und Epimetheus

Question

Spitteler's preface mentions his book was ignored because it was "nicht ratsam, jung zu sein unter den 'Alten'" and "ein Idealist wahrhaft zu sein" was not forgiven. How might Spitteler's personal experience of being an unacknowledged idealist, as described in the preface, directly inform or parallel the narrative of Prometheus and Epimetheus's isolation and the villagers' reaction to their uniqueness?

Synthesized answer

Spitteler's preface states that his book was ignored because it was "nicht ratsam, jung zu sein unter den 'Alten'" and being "ein Idealist wahrhaft zu sein" was not forgiven [1]. This personal experience of being an unacknowledged idealist seems to directly inform the narrative by mirroring the isolation and societal reaction faced by Prometheus and Epimetheus. The preface suggests a societal resistance to youthful idealism, implying that those who genuinely embody such ideals are likely to be ostracized or overlooked by established norms and figures.

This mirrors the narrative where Prometheus, in his youth, urges Epimetheus to "anders werden, als die Vielen" (become different from the many) and to seek "adeliges Glück und seelenvolle Schmerzen" (noble happiness and soul-stirring pain) rather than common rewards [3]. The villagers in the narrative, like the "Alten" who ignored Spitteler, seem to react with "Verwunderung" (astonishment) and "wohlgemeinten Ratschlag" (well-intentioned advice) to the protagonists' unconventional path and perceived "Magerkeit" (leanness) [2]. This suggests that the narrative of Prometheus and Epimetheus's uniqueness and subsequent isolation reflects…

Synthesized from the book passages below. Chat with the book on Feynman for follow-up.

From the book

Title: Prometheus und Epimetheus by Carl Spitteler ^PITTELEK Rfiisraigi UND tir-v u^ CARL SPITTELER PROMETHEUSUND EPIMETHEUS EIN GLEICHNIS ELFTES BIS FÜNFZEHNTES TAUSEND VERLEGT BEI EUGEN DIEDERICHS IN JENA 1920 'i Cm Alle Rechte, Insbesondere das der Übersetzung in fremde Spr*r chen (auch ins Ungarische) vorbehalten. Copyright 1920 by Eugen Diederichs Verlag in Jena VORWORT ZUR ZWEITEN AUFLAGE (1906) Ich gebe dieses mein Erstlingswerk genau so wieder, wie es einst vor einem Viertel:^ Jahrhundert erschien. (Erster Teil Weihnacht ten 1880, vordatiert 1881, zweiter Teil…
Passage [1]
Und wenn ein Jüngling in derselben Stunde einsam wandelte im stillen Wald, die Seele heftig aufgewühlt von unbekanntem, schmerzensreichen Sturm, so traf ihn der Gesang und eilends fiel er auf die Knie, zerknirschte sich und betete, und opferte mit feierlichem Schwur dem Ruhm sein ganzes Glück und Hoffen, also daß 9 Spitteler, Prometheus und Epinetheus 1 9Q die Nachbarn fraßen all die Süßigkeiten, die ein gü* tiges Geschick ihm selber legte vor die Tür, und wurden satt und dick und angenehm, und sahen mit Verwun* drung seine Magerkeit, und schüttelten den Kopf und sparten nicht von…
Passage [209]
ES war in seiner Jugendzeit — Gesundheit rötete sein Blut und täglich wuchsen seine Kräfte — . Da sprach Prometheus Übermutes voll zu Epi« metheus seinem Freund und Bruder: »Auf! laß uns anders werden, als die Vielen, die da wim« mein in dem allgemeinen Haufen 1 Denn so wir nach gemeinem Beispiel richten unsem Brauch, so werden wir gemeinen Lohnes sein und wer* den nimmer spüren adeliges Glück und seelenvolle Schmerzen!«
Passage [2]
»ErhabneHerrin, dieses ist's, wovon Du fragtest: »welches ist die Seele, die dies alles hat vollbracht und welcher also blindlings Du gehorchtest allezeit und hast ihr willendlich geopfert Deines Lebens Glück und Wohlfahrt?« Und beide Fragen fragen sich einander an, und was die eine wünscht, das wird die andre nicht versagen.« Und sprach's, und wartete in Demut des Befehls, doch als nun Jene immerfort verstummte, neigt' er sich und zog von dannen ehrfurchtsvollen Grußes. 22 Spitteler, Prometheu» und Epimethcus ^*^7 INHALT ERSTERTEIL SEllt EINLEITUNG 3 ENTSCHEIDUNG 5 WAHL…
Passage [606]
Und sprach's und seufzete; und mit ihm seufzete sein Weib — doch hinterm Fenster die Gesellen hatten ins* geheim gelauscht, und also folgten sie mit ihrem Geiste seiner Rede, reiseten mit ihrer Sehnsucht träumend über Berg und Tal und Wasser nach dem fremden wunder* baren gutgesinnten Lande. — u nd als sie nun gekommen zu dem Markte, setzten mit bescheidenem Beginnen sie sich abseits an den 10 Spittelet, Prometheus und Epimetheus 145 Brunnen, legten neben sich das Kleinod, warteten ge* duldig, stummen Mundes. Und all die dunklen Beeren in den vielen Körben, als sie kaum…
Passage [238]

More questions about this book