Der Kampf um den Sinn des Lebens

Question

The preface to the fifth edition reveals that World War I necessitated a "thoroughly reshaped, ja völlig erneuert" investigation, yet Eucken claims his "Grundanschauungen" (basic views) were only "confirmed" by the war. How can a philosophical work be both "completely renewed" in its presentation and simultaneously have its core ideas merely "confirmed" by such drastic world events?

Synthesized answer

The preface to the fifth edition indicates that the experiences of World War I necessitated a thorough reshaping and renewal of the book's presentation. Eucken states that the new edition has been "aufs gründlichste umgestaltet, ja völlig erneuert worden" [1], with entire sections shortened, others added, and the whole condensed to focus on a single main idea. This implies a significant revision in how his thoughts were expressed [1].

Despite these changes in presentation, Eucken maintained that his "Grundanschauungen" (basic views) were merely "bestätigt" (confirmed) by the war experiences [1]. He explains that while he did not need to change his core ideas, their presentation had to become more robust, with sharper distinctions drawn and demands made clearer [1]. The war, according to Eucken, impressed upon humanity the inadequacy of mere human capabilities and culture, reinforcing his belief in the necessity of deeper connections for human life to find new goals and strengths that transcend mere welfare [2]. The passages do not further elaborate on how a philosophical work can be simultaneously renewed in its presentation and have its core ideas confirmed, beyond Eucken's…

Synthesized from the book passages below. Chat with the book on Feynman for follow-up.

From the book

Kritik unentbehrlich, sie steht nicht neben, sondern in der Sache. _Jena_, Dezember 1907. Vorwort zur fünften Auflage. Zwischen der vierten und der fünften Auflage liegt der Beginn und der Verlauf des Weltkriegs; notwendig mußten seine Eindrücke und Erfahrungen auch auf das Gesamtbild des menschlichen Lebens wirken, und solche Wirkung mußte sich auch auf eine Untersuchung erstrecken, welche sich mit dem Sinn und Wert des Lebens befaßt. So ist denn diese neue Auflage aufs gründlichste umgestaltet, ja völlig erneuert worden, ganze Abschnitte sind stark verkürzt, andere neu hinzugefügt…
Passage [4]
hr noch von innen als von außen, als daß ein kühner Aufschwung ihn davon befreien und ein neues Leben schaffen könnte. Es muß das Menschenwesen überhaupt einer inneren Umwandlung und Erhöhung fähig sein, wenn der Einzelne wesentlich mehr aus sich machen soll; sonst ist alles Mühen verloren. Der Krieg hat uns diese Wahrheit noch stärker eingeprägt, er stellt uns die Unzulänglichkeit des bloßen Menschen und damit aller bloßen Menschenkultur so deutlich vor Augen, daß nur eine flache Denkweise sich folgendem Dilemma entziehen kann: entweder steht das Menschenleben in tieferen…
Passage [84]
Buch an innerem Leben gewonnen hat, und daß zugleich sein Verhältnis zur Gegenwart in Ja und Nein enger geworden ist. Mein Hauptwunsch geht dahin, in unserer wirren Zeit möchte es suchenden und kämpfenden Seelen irgendwelche Förderung bringen. _Jena_, im Juli 1917. ~Rudolf Eucken.~ Inhaltsübersicht. Seite _Einleitung_ 1 ~Die Antworten der Zeit.~ Die älteren Lebensordnungen. Die religiöse Lebensordnung 4 Die Lebensordnung des weltlichen Idealismus …
Passage [5]
sind viel weiter denn die Wohnungen des Todes. Luther. Vorwort zur ersten Auflage. Mit einer Behandlung der Frage nach dem Sinn und Wert des Lebens suche ich die inneren Probleme der Gegenwart jedem einzelnen möglichst nahe zu bringen und ihn zur Teilnahme daran zu gewinnen. Solche Fassung der Aufgabe zog der philosophischen Erörterung bestimmte Grenzen: daß es aber innerhalb dieser Grenzen genug zu klären gibt, das hofft die Untersuchung selbst zu zeigen. Dem einen oder anderen Leser wird vielleicht der erste kritische Teil zu weit ausgesponnen scheinen.…
Passage [3]
Dinge schonend verdeckte. Auch dürfen wir nicht erwarten, daß der gegenwärtige Weltkrieg diese Lage wesentlich ändert. Gewiß bringt er mit seinen ungeheuren Gefahren und schweren Verlusten einen großen Ernst in die Stimmung und lenkt zwingend die Gedanken auf die Fragen des Geschicks und der Bestimmung des Menschen, auf die Fragen von Zeit und Ewigkeit. Aber einer einfachen Beantwortung dieser Fragen im Sinne der überkommenen Religion widerspricht der unabweisbare Eindruck des Wirkens eines dunklen Schicksals, das unbekümmert um menschliches Wohl und Wehe nur die blinde Notwendigkeit…
Passage [23]

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